Porträt „Was macht mich stark?“ in Stern Gesund Leben

Claudia Minner hat mich für die aktuelle 03/2020 Ausgabe interviewt. Das Thema: „Der Ausbruch von Corona hat alles ins Wanken gebracht, viele haben Angst. Doch auch diese Krise lässt sich bewältigen. Über die Widerstandsfähigkeit der Seele in unsicheren Zeiten.“ Darin bin ich einer von drei Gesprächspartnern.

Das Ergebnis gibt es bislang nur als Printausgabe. Ein pdf wird noch folgen. Doch an dieser Stelle schon einmal mein Dank, meine spirituellen Ressourcen als meditierender Mensch zeigen zu dürfen, wie ich in Krisen mit abspaltenden Gefühlen umgehe, um meine Ganzheit zu bewahren – oder wieder zu erlangen.

Die Corona Krisen-Konditionierung

Die Reaktionen innerhalb der im Folgenden aufgezeigten Konditionierung haben bereits in den Anfängen der Corona-Krise aus einem Virus eine Systembedrohung gemacht, die nicht kontrollierbare Kettenreaktionen auslöst, die sich mit weiteren konditionierungskonformen „Gegen-Maßnahmen“ verstärken werden.

Sämtliche Lösungswege der ebenso akuten wie multiplen Menschheitskrise erfordern eine radikale Befreiung von dieser Konditionierung statt an ihr festzuhalten und unbewusst von ihr angetrieben zu handeln. Zwischen dem Festhalten und Transformieren gibt es einen radikal abschmelzenden Kompromissbereich. Die psychologische Digitalisierung, sich konsequent für oder gegen einen Lösungs- und Lebensweg der Transformation des Bewusstseins zu entscheiden, ist in unserer Innenwelt ebenso digital wie ihr technisches Abbild in der Außenwelt.

Die Corona Trauma-Kaskade

Der medial verbreitete vermeintlich rationale Fokus auf den Corona-Virus beinhaltet den Versuch einer Verdrängung von ausgelösten Bedrohungsgefühlen und Existenzängsten. Die so konditionierten Lösungsansätze füttern tatsächlich unbewusste Reaktionsmuster, die eine Trauma-Kaskade in Gang setzen. Eine wirkliche Lösung erfordert die Transformation dieser Konditionierung.

Das Corona Trauma-Vehikel

Während sich bei Corona die Aufmerksamkeit primär auf den Körper fokussiert, der als bedroht angesehen wird und über Maßnahmen geschützt werden soll („Problem-Trance“), wirkt das Bedrohungsgefühl gleichzeitig tiefergehend auf die menschliche Psyche und löst in uns Menschen Existenzängste aus, die über unbewusste Reaktionen zu einer Trauma-Aktivierung führen.

Interaktiver Vortrag „Psychologie der Nachhaltigkeit – Eine systemische Erklärung der Kluft zwischen Wissen und Handeln“

am Montag, den 20. Januar, um 18 Uhr in der Hochschule Ravensburg-Weingarten

Trotz Greta Thunberg, den ForFuture-Bewegungen und immer mehr Wissen durch ständig neue Klimaberichte sind die Maßnahmen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit weiterhin unzureichend. Statt wirksamer Handlungen erleben wir eine zunehmende ökologische und soziale Spaltung der Gesellschaft, die gegenwärtig sogar noch verschärft wird. Viele Klimaschützer und Klimaleugner führen erbitterte Wortgefechte gegeneinander. Die Zeit und Chance für eine menschen- und klimagerechte Lösung verrinnt.

Was fehlt? Das Verständnis, was sich in unserer menschlichen Psyche abspielt und welche Wirkungen das auf uns, unsere Mitmenschen und unsere Umwelt hat. Dieses Systemverständnis können wir aus einer ganzheitlichen Sichtweise entwickeln, die die wahrgenommene Außenwelt in Beziehung zur eigenen Innenwelt setzt. Dadurch werden innere Spaltungsprozesse sichtbar, die sich außen wiederfinden. Die Hebel zur Veränderung liegen nun nicht mehr zuerst bei Wirtschaft und Politik, da diese auch lediglich die Kluft ihrer Wähler zwischen Wissen und Handeln umsetzt. Die Lösung ist in der Erkenntnis und wirksamen Verbindung dessen zu finden, was in der traumabedingten Kluft unserer Psyche an Ressourcen und Kompetenzen verborgen liegt.

Veranstaltungsort: Lazarettstr.1 in Weingarten, V-Gebäude, Raum 008

Eintritt frei!

Workshop Liberating Sustainability

am 22. und 23. November im Social Impact Lab Frankfurt

Ich freue mich, in Kooperation mit CSR-Impact, dem Social Impact Lab Frankfurt und Mindfulife den Workshop „Liberating Sustainability – Eine Entdeckungsreise in die Ganzheit des Menschseins“ anzukündigen.

Nachhaltigkeit ist nicht aus der gegenwärtigen Konditionierung der Menschheit heraus möglich. Wenn wir uns ganzheitlich auf der Kopf-, Herz- und Bauchebene unser Menschsein genauer ansehen, werden ökologische, soziale, emotionale und spirituelle Trennungsdynamiken sichtbar. Ohne diese zu transformieren, wird es auch anhand der Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz weitere Spaltungen in „Richtig“ und „Falsch“ auf der Handlungs-, Beziehungs- und Seinsebene geben, anstatt gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

In diesen zwei Tagen werden wir daher in die Tiefe unseres Menschseins eintauchen, innere und äußere Verbindungen wiederherstellen und aus dieser Ganzheit heraus Nachhaltigkeit und Klimaschutz neu sehen und gestalten.

Interaktiver Vortrag auf der sneep Tagung

Ich freue mich, am 26. Oktober vormittags auf der sneep Herbsttagung in Zittau einen interaktiven Vortrag zu „Liberating Systainability – Ansatz einer systemischen Nachhaltigkeitstransformation“ zu halten und dabei auch Felix Ekardt kennenzulernen. Mein Dank auch an Maria Schmidt für die Organisation und Einladung.

Das Bewusstsein der ökologischen, sozialen und spirituellen Trennung und die Erfahrung von Ganzheit als Mensch ermöglichen unser Ganzsein als Menschheit. Mal schauen, wie ich das rüberbringe… 🙂